Starker Auftakt – Zebras U23 in der Vorbereitung auf Kurs

Nach den ersten zehn Tagen im Training zieht Trainer Jens Häusler eine erste Zwischenbilanz – und die fällt trotz kleiner Rückschläge positiv aus.

Turnier in Greifswald: Moral, Abwehr, Tempospiel

Unter nicht gerade optimalen Bedingungen – die Mannschaft reiste mit knapper Besetzung an – starteten die Zebras ins Turnier in Greifswald. „Die erste Halbzeit im Auftaktspiel war etwas holprig“, blickt Häusler zurück. „Aber nach der Pause haben wir nachjustiert, unsere Abwehr stabilisiert und mit zwei starken Torhütern, Mads Riecken und Jesper Chmill, ins Tempospiel gefunden.“ Das Ergebnis: ein klarer Sieg mit acht Toren Vorsprung.

Auch im zweiten Spiel zehrten die Kräfte bereits spürbar, zusätzlich fiel Linus Häusler Anfang der zweiten Halbzeit verletzt aus. Doch die Junior-Zebras bewiesen Charakter: „Gerade in dieser Phase haben die Jungs – Paul Peplowski, Lucas Hennemann, Per Kahlo und Mikkel Renkwitz  – tolle Moral gezeigt“, so der Coach. Wieder war es die Defensive, die den Unterschied machte: Über Ballgewinne und Tempo sicherten sich die Kieler auch den zweiten Sieg.

Test gegen Kronshagen: Lehrreiche Minuten

Am Montagabend folgte ein Trainingsspiel gegen Kronshagen. „Das war ein durchwachsenes Spiel, wir haben zu viele technische Fehler gemacht“, resümiert Häusler. „Aber genau dafür sind diese Vorbereitungsspiele da – um Fehler aufgezeigt zu bekommen und daran zu arbeiten.“

Besonders die Herausforderungen gegen den siebten Feldspieler sowie unterschiedliche Abwehrvarianten stellten die Zebras vor Aufgaben. „Am Anfang hatten wir Schwierigkeiten, Lösungen zu finden. Doch unterm Strich war es eine ordentliche Leistung. Wenn wir die technischen Fehler herausnehmen, erkennt man deutlich, wohin unser Weg führt: aus einer stabilen Abwehr das Tempospiel aufziehen.“

Ausblick: Arbeit mit Freude

Die Marschroute für die kommenden Wochen ist klar: Abwehrarbeit in variablen Systemen bleibt der Schwerpunkt. Im Angriff steht das Zusammenspiel zwischen Rückraum, Kreis und Außen im Mittelpunkt. „Dort wollen wir mehr Sicherheit gewinnen, um technische Fehler zu minimieren“, erklärt Häusler.

Sein Fazit fällt positiv aus: „Es gibt weiterhin viel zu tun – aber die Jungs sind mit Spaß und Freude dabei.“

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