„Hein Daddel“: Aber bei der Wahl – da musste selbst ich kurz innehalten
Neues von Hein Daddel aus dem Zebrastall
Ich bin Hein Daddel. Zebra. Maskottchen. Herz auf vier Hufen. Und wenn ihr glaubt, ich stehe nur für Fotos herum und verteile High Fives, dann habt ihr keine Ahnung, was hier wirklich passiert.
Ich sehe und höre beim THW alles.
Ich sehe die kleinen Jungs und Mädchen, die mit großen Augen zum ersten Mal die Halle betreten. Wie sie ehrfürchtig auf das Logo vom THW Kiel schauen. Wie sie an mir vorbeigehen und denken: „Vielleicht spiele ich hier eines Tages auch.“
Und wisst ihr was? Genau hier fängt es an.
Morgens schleiche ich manchmal in die Trainingshalle der Jungzebras. Noch ist es ruhig. Dann kommen sie. Rucksäcke fallen auf den Boden. Schuhe quietschen. Bälle prellen. Erst noch verschlafen – und fünf Minuten später brennt die Luft. Da steht einer im Rückraum, vielleicht 14 Jahre alt, wirft hundertmal aufs Tor. Immer wieder. Noch einer. Noch einer. Schweiß tropft. Keiner zählt mit. Außer ich.
Dule schon lange ein Vorbild in Kiel
Ich habe sie alle gesehen. Die, die heute die Großen sind. Die, die in der Arena unter Flutlicht einlaufen. Auch sie waren mal Jungzebras. Ich erinnere mich noch genau an die Tage, als Domagoj Duvnjak nach einem harten Spiel zu den Kids kam. Verschwitzt. Müde. Aber mit diesem Blick. Dieser Blick sagt: „Ich liebe das hier.“ Dreimal Sportler des Jahres in Kiel. Aber wisst ihr, was ihn wirklich groß macht? Dass er nach dem Training stehen bleibt und einem Nachwuchsspieler erklärt, wie man in der 58. Minute trotzdem noch alles gibt.
Und dann sehe ich Rasmus Ankermann.
Gerade noch Jungzebra. Dann U19-Weltmeister. Dann Profi-Vertrag. Und trotzdem derselbe Junge, der nach dem Training noch Würfe nimmt. „Der Anfang ist geglückt“, hat er gesagt. Ich stand daneben. Ich habe genickt. Ein Zebra ruht sich nicht aus. Manchmal sitze ich oben auf der Tribüne, wenn die Jugendmannschaften spielen. Die Halle ist kleiner. Weniger Zuschauer. Aber die Emotion? Genau dieselbe. Da wird um jeden Ball gekämpft, als ginge es um die Meisterschaft.
Und wenn einer nach einem Fehler den Kopf hängen lässt, dann würde ich ihm am liebsten zurufen:
„Hey! Auch Legenden haben mal danebengeworfen!“ Bei uns geht es nicht nur um Tore. Es geht um Haltung. Um Respekt. Um Zusammenhalt. Wenn einer fällt, stehen fünf andere bereit. Das ist schwarz-weiß.
Das ist Zebra.
Ich habe Tränen gesehen nach Niederlagen. Und ich habe diesen besonderen Moment gesehen, wenn ein Jungzebra das erste Mal mit den Profis trainieren darf. Dieses Zittern. Diese Gänsehaut. Dieser Stolz. Und ich weiß: Irgendwann wird ein weiterer von ihnen hier einlaufen. Mit Herzklopfen. Mit dem THW auf der Brust. Und ich werde am Spielfeldrand stehen, meine Hufe heben und denken: „Ich kenne dich noch, als du kaum über den Ball schauen konntest.“
Werde ein Jungzebra und trainiere im Zebrastall
Also wenn du das hier liest – ja, genau du – und davon träumst, einmal im schwarz-weißen Trikot zu spielen: Komm zu uns. Trainiere. Kämpfe. Wachse. Ich warte schon in der Halle. Mit offenen Hufen.
Pitti, unser Nachwuchskoordinator, und ich warten auf dich. Zeig uns dein Gesicht im Probetraining – zeig uns deinen Mut, deinen Einsatz, dein Herz für Handball.
Melde dich in den nächsten 24 Stunden bei Pitti an – kdp@thw-handball.de
Starte deine Laufbahn zum Sportler des Jahres der Zukunft in Kiel.
Werde Teil der Zebra-Familie.
Dein Weg beginnt jetzt.
Euer
Hein Daddel



