MATCHDAY REPORT U23 POKAL – ZEITGLEICH. ZWEIMAL ZEBRA-MENTALITÄT.
Zeitgleich zum Derby: Jungzebras zeigen Comeback-Qualität
Während die Profis des THW Kiel im Derby ein Ausrufezeichen setzten, lieferten die Jungzebras zeitgleich ihr eigenes Statement im Männer-Verbandspokal ab. Unser Team U23 setzte sich nach großem Kampf mit 34:31 (14:18) bei der HSG Mönkeberg-Schönkirchen durch – und bewies dabei eindrucksvoll, dass die Zebra- Philosophie in allen Mannschaften lebt.
Rückstände gehören dazu.
Der Beginn gehörte zunächst den Gastgebern. Die Kieler liefen früh einem Rückstand hinterher und mussten zur Halbzeit ein 14:18 hinnehmen. Doch Aufgeben ist keine Option – weder in der Bundesliga noch im Nachwuchsbereich. Mit deutlich mehr Aggressivität in der Abwehr, höherem Tempo im Umschaltspiel und wachsender Entschlossenheit im Abschluss kämpfte sich das Team zurück ins Spiel.
Entscheidend ist, wie wir reagieren.
In der zweiten Halbzeit kippte die Partie Schritt für Schritt. Angeführt von einem starken Per Kahlo mit acht Treffern sowie treffsicheren Mitspielern wie Oscar Prawda (7) und Jonah Schatz (6) übernahm THW Kiel U23 zunehmend die Kontrolle. Auch hitzige Phasen mit Zeitstrafen und intensiven Zweikämpfen brachten die Jungzebras nicht aus dem Rhythmus. Mit kühlem Kopf und großem Teamgeist drehten sie die Partie endgültig und brachten den verdienten 34:31-Auswärtssieg ins Ziel.
Der Weg ist offen. Arbeitet weiter. Glaubt weiter. Kämpft weiter.
Dieser Pokalerfolg ist mehr als ein Weiterkommen – er ist ein Signal. Zeitgleich zum Derby-Erfolg der Profis zeigte auch der Nachwuchs, was es heißt, Verantwortung zu übernehmen und unter Druck zu wachsen. Genau hier beginnt der Weg nach oben. Jeder Sprint im Training, jede Einheit im Kraftraum, jede Minute Spielzeit formt Charakter. Die Streifen sind nicht nur ein Symbol auf dem Trikot. Sie stehen für Haltung, Mut und Zusammenhalt. Und genau das haben unsere Jungzebras an diesem Abend bewiesen.
Eine Philosophie: Nicht hoffen – handeln.
Es ist Dienstagabend. Trainingszeit für unsere Jungzebras. Während in der Halle der Ball prellt, die Schuhe quietschen und der Geruch von Harz in der Luft liegt, schwingt noch etwas anderes mit: der Rückenwind vom großen Derby unserer Profis. Das Spiel des THW Kiel bei der SG Flensburg-Handewitt in der Hauptrunde der EHF European League war mehr als nur ein Auswärtssieg – er war ein Statement. Ein Statement für Mut, für Zusammenhalt und für den unbedingten Willen, bis zur letzten Sekunde alles zu investieren. Genau das ist die Botschaft für euch, junge Zebras. Ein Derby entscheidet sich nicht in den ersten fünf Minuten. Es entscheidet sich in den Momenten, in denen es weh tut. Wenn die Beine schwer werden. Wenn der Gegner aufkommt. Wenn die Halle laut ist. Dann zeigt sich, wer bereit ist, Verantwortung zu übernehmen. Wer den nächsten Schritt macht. Wer an seine Mitspieler glaubt.
Erst die Felder säen und bearbeiten
Dienstagabend heißt: arbeiten. An Würfen. An Beinarbeit. An Abstimmungen in der Abwehr. Vielleicht läuft nicht jede Übung perfekt. Vielleicht klappt die auslösende Handlung nicht sofort. Aber schaut auf das Vorbild vom Derby: Auch dort war nicht alles fehlerfrei – entscheidend war die Haltung. Die Bereitschaft, immer wieder aufzustehen. Sich gegenseitig zu pushen. Als Team zu funktionieren. Ihr trainiert nicht nur für das nächste Jugendspiel. Ihr trainiert für eure Entwicklung. Für eure Perspektive. Für euren Weg im schwarz-weißen Trikot. Jeder Sprint, jede Wiederholung, jede konzentrierte Abwehraktion ist ein Baustein. Die Profis haben gezeigt, dass große Siege aus vielen kleinen, harten Trainingsmomenten entstehen – genau aus solchen Dienstagabenden wie diesem.
Also nehmt diese Energie mit aufs Feld. Seid mutig. Fordert den Ball. Helft eurem Nebenmann. Kommuniziert. Kämpft. Und vor allem: glaubt daran, dass auch euer Weg im Zebra-Trikot große Momente bereithält.
Denn eines ist sicher: Derbysiege, Pokalsiege oder … beginnen nicht am Spieltag. Sie beginnen im Training.



