MATCHDAY REPORT U13 – Zweimal Meldorf, zweimal Emotionen
Starker Auftritt gegen TuRa Meldorf
Im ersten Spiel des Tages zeigte der THW eine konzentrierte und kämpferische Leistung gegen TuRa Meldorf. Nach anfänglichen Schwierigkeiten und einem 5:8-Rückstand fanden die Zebras immer besser in die Partie hinein und übernahmen zunehmend die Kontrolle über das Spielgeschehen. Besonders in der Defensive gelang es, den Gegner immer häufiger zu Fehlern zu zwingen, während im Angriff die Chancen konsequenter genutzt wurden. Bis zur Halbzeit hatte sich das Blatt vollständig gewendet, und mit einer verdienten 14:10-Führung ging es in die Pause.
Auch nach dem Seitenwechsel blieb der THW die spielbestimmende Mannschaft. Mit viel Tempo, gutem Zusammenspiel und wachsender Sicherheit im Abschluss wurde der Vorsprung Schritt für Schritt ausgebaut. Die Mannschaft zeigte dabei eine geschlossene Teamleistung, in der sich viele Spieler einbrachten und Verantwortung übernahmen. Am Ende stand ein souveräner 29:21-Erfolg, der vor allem durch eine starke zweite Halbzeit untermauert wurde. Hervorzuheben ist Michel Völker, der mit 9 Treffern eine herausragende Leistung zeigte und entscheidenden Anteil am Sieg hatte. Die durchgehend hohe Torfrequenz spiegelte den offensiven Charakter des Spiels wider und sorgte für große Begeisterung auf den Rängen.
Klare Niederlage gegen MTV Lübeck
Im zweiten Spiel des Tages musste sich der THW jedoch deutlich geschlagen geben. Gegen den MTV Lübeck tat sich die Mannschaft von Beginn an schwer und fand nur selten Zugriff auf das Spiel. Zwar gestaltete sich die Anfangsphase noch ausgeglichen, doch im weiteren Verlauf setzte sich Lübeck zunehmend ab und nutzte seine Chancen deutlich effizienter. Vor allem in der Defensive gelang es dem THW nicht, die Angriffe des Gegners konsequent zu unterbinden, wodurch sich bis zur Halbzeit ein klarer 12:20-Rückstand ergab.
Auch in der zweiten Hälfte konnte das Team nicht entscheidend zurück ins Spiel finden. Trotz einzelner guter Aktionen fehlte insgesamt die nötige Durchschlagskraft im Angriff sowie die Stabilität in der Abwehr, um das Spiel noch einmal spannend zu machen. Lübeck hingegen spielte seine Führung routiniert herunter und baute den Vorsprung weiter aus. Am Ende stand eine deutliche 22:37-Niederlage, die die Unterschiede in dieser Partie klar widerspiegelte. Besonders die fehlende Konstanz im Vergleich zum ersten Spiel wurde hier deutlich sichtbar.



