Auftakt nach Maß für unsere U19!
U19 setzt zum Saisonstart ein Ausrufezeichen
Jungzebras feiern beim 44:24 gegen den VfL Eintracht Hagen einen überzeugenden Auftakt in die Jugendbundesliga
Was für ein Start in die neue Saison! Die U19 des THW Kiel ist mit einem deutlichen Heimsieg in die Jugendbundesliga 2026/27 gestartet. Vor 98 Zuschauern in der Edgar-Meschkat-Halle setzte sich die Mannschaft von Trainer Felix Höppner am ersten Spieltag mit 44:24 (23:15) gegen den VfL Eintracht Hagen durch.
Von Beginn an waren die Jungzebras hellwach.
Mika Lieberherr eröffnete bereits nach 29 Sekunden den Torreigen, Kjell Suhr legte wenig später doppelt nach. Über 3:1 und 6:2 setzte sich der THW früh ab. Vincent Faciejew sorgte mit drei Treffern innerhalb weniger Minuten dafür, dass beim 9:3 erstmals ein deutlicher Vorsprung auf der Anzeigetafel stand.
Doch Hagen ließ sich zunächst nicht abschütteln. Die Gäste nutzten eine Phase mit zwei Kieler Zeitstrafen und verkürzten auf 9:7. Genau in solchen Momenten zeigte sich aber, worauf es für die Jungzebras in dieser Saison ankommen wird: Ruhe bewahren, Lösungen finden und als Mannschaft reagieren.
Nach einer Kieler Auszeit stabilisierte sich das Spiel wieder. Besonders in der Schlussphase der ersten Halbzeit erhöhten die Gastgeber das Tempo. Aus einem 14:12 wurde innerhalb weniger Minuten ein 20:12. Mit einer 23:15-Führung ging es schließlich in die Kabine.
Nach der Pause ziehen die Jungzebras davon
Auch im zweiten Durchgang blieb der THW konsequent. Claudius Beuthner erzielte direkt das 24:15, anschließend bauten Julius Eisend, Anton Hahn und Vincent Faciejew den Vorsprung weiter aus. Beim 30:18 nach gut 40 Minuten war die Partie bereits deutlich auf die Kieler Seite gekippt.
Besonders erfreulich aus Ausbildungssicht: Die Jungzebras hielten das Tempo hoch und verteilten die Verantwortung auf viele Schultern. Insgesamt elf Kieler Feldspieler trugen sich in die Torschützenliste ein. Claudius Beuthner und Vincent Faciejew waren mit jeweils acht Treffern die erfolgreichsten Kieler Werfer, gefolgt von Mika Lieberherr mit sechs und Kjell Suhr mit fünf Toren. Patrik Murko und Julius Eisend trafen jeweils viermal.
Auch in der Schlussphase ließ die Mannschaft nicht nach.
Zwischen der 48. und 54. Minute setzten sich die Jungzebras von 34:22 auf 40:22 ab. Dabei kamen auch Sebastian Rinker und Luke Dumont zu ihren Treffern. Bent Dabovic erzielte in den letzten Minuten zwei Tore, ehe Daniel Passlack per Siebenmeter den Schlusspunkt zum 44:24 setzte.
Höppner zufrieden – aber der Blick geht nach vorn
U19-Trainer Felix Höppner zeigte sich nach dem gelungenen Saisonauftakt zufrieden. Gleichzeitig weiß der Nachwuchstrainer den deutlichen Erfolg einzuordnen, denn die Vorbereitung auf die neue Spielzeit war für seine Mannschaft alles andere als einfach.
„Nach einer schwierigen Vorbereitungszeit mit nur wenigen gemeinsamen Trainingseinheiten im Mannschaftsverbund bin ich mit der Leistung heute zufrieden. Wir müssen nun sehen, dass wir schnell ins Laufen kommen, um in den nächsten Spielen konstant unsere Leistung weiter abrufen zu können.“ Felix Höppner, Trainer THW Kiel U19
Gerade deshalb ist der erfolgreiche Auftakt eine wichtige Grundlage für die kommenden Wochen.
Nun gilt es, die gemeinsamen Abläufe weiter zu festigen, Sicherheit zu gewinnen und von Spiel zu Spiel mehr Konstanz zu entwickeln.
Ein erster Schritt auf einem langen Zebra-Weg
So deutlich das Ergebnis am Ende ausfiel: Für die U19 der THW Kiel Junioren geht es nicht allein um Siege und Tabellenpunkte. Die Jugendbundesliga ist für die Jungzebras vor allem eine wichtige Ausbildungsplattform auf dem Weg in den Erwachsenen- und perspektivisch in den Profihandball. Genau deshalb sind Spiele wie dieses wertvoll. Die jungen Spieler müssen unterschiedliche Spielsituationen erleben, Verantwortung übernehmen, gemeinsam Lösungen entwickeln und lernen, auch bei einer deutlichen Führung konzentriert und konsequent weiterzuarbeiten.
Der 44:24-Erfolg gegen den VfL Eintracht Hagen ist damit ein gelungener erster Schritt in die neue Spielzeit – nicht mehr, aber auch nicht weniger. Die Saison ist lang und wird die junge Kieler Mannschaft noch vor viele Herausforderungen stellen. Der Auftakt hat aber gezeigt, welches Potenzial in diesem Team steckt: Tempo, Breite im Kader, gemeinschaftliches Auftreten und die Bereitschaft, sich kontinuierlich weiterzuentwickeln.
Ein Auftakt nach Zebra-Art – und ein guter Anfang für den nächsten Entwicklungsschritt unserer Jungzebras.
Blick auf die 1. Liga – Staffel Nord: Der Norden startet mit ersten Ausrufezeichen
Schon der erste Spieltag zeigt, wie interessant die 1. Liga Nord der männlichen A-Jugendbundesliga in dieser Saison werden dürfte. Einige Mannschaften haben direkt deutlich gemacht, dass mit ihnen zu rechnen ist. Für eine endgültige Standortbestimmung ist es nach nur einer Partie natürlich noch viel zu früh – erste Tendenzen sind aber bereits erkennbar.
Die Jungzebras erwischten mit dem deutlichen 44:24-Heimerfolg gegen den VfL Eintracht Hagen einen Start nach Maß und setzten damit gleich zum Auftakt ein Ausrufezeichen. Neben den zwei Punkten war vor allem die Art und Weise erfreulich: hohes Tempo, viel Intensität und die Bereitschaft, über die gesamte Spielzeit konsequent weiterzuarbeiten.
Auch der SC Magdeburg unterstrich zum Saisonstart seine Ambitionen. Beim Auswärtsspiel gegen die SG Flensburg-Handewitt setzte sich der SCM mit 33:27 durch und nahm zwei wichtige Punkte aus der Wikinghalle mit. Damit kommt es bereits am zweiten Spieltag zu einem hochinteressanten Vergleich zweier Mannschaften, die ihre Auftaktaufgaben erfolgreich lösen konnten.
Auch an den anderen Standorten wurde deutlich, dass in dieser Nordstaffel kaum einfache Aufgaben zu erwarten sind. Potsdam setzte sich mit 38:36 gegen TUSEM Essen durch, während auch die weiteren Begegnungen bereits zum Saisonstart zeigten, wie viel Qualität in der Liga steckt. Gerade deshalb wird es in den kommenden Wochen darauf ankommen, Leistungen nicht nur punktuell abzurufen, sondern möglichst schnell Konstanz zu entwickeln.
Für die Jungzebras passt genau das zur Zielsetzung von Trainer Felix Höppner: Nach einer Vorbereitung mit nur wenigen gemeinsamen Trainingseinheiten soll sich die Mannschaft von Woche zu Woche weiter einspielen. Der Auftaktsieg ist deshalb ein schöner erster Schritt – nicht mehr, aber eben auch nicht weniger.
Sonntag wartet der SC Magdeburg
Viel Zeit zum Zurücklehnen bleibt den Kielern nicht. Bereits am Sonntag, 20. September 2026, um 15:00 Uhr wartet die nächste und zugleich deutlich höhere Hürde: Die Jungzebras sind beim SC Magdeburg zu Gast. Nach dem 33:27-Erfolg der Magdeburger in Flensburg treffen damit zwei Sieger des ersten Spieltages direkt aufeinander. Für die Kieler wird die Partie eine erste wichtige Standortbestimmung. Gegen einen der stärksten Nachwuchsstandorte Deutschlands werden Tempo, Zweikampfstärke und Konsequenz über 60 Minuten gefragt sein.
Für die Mannschaft von Felix Höppner geht es dabei nicht darum, den deutlichen Auftakterfolg gegen Hagen als Maßstab für jedes weitere Spiel zu nehmen. Vielmehr soll der eingeschlagene Weg fortgesetzt werden: gemeinsam besser werden, Stabilität entwickeln und auch unter größerem Druck gute Entscheidungen treffen.
SC Magdeburg – THW Kiel U19
Sonntag, 20. September 2026 | 15:00 Uhr | Magdeburg
Der erste Schritt ist gemacht. Jetzt wartet die nächste Herausforderung auf dem Zebra-Weg.
Auf geht’s, Jungzebras!



