Eine wichtige Botschaft an unsere Jungzebras: Auch diese Legenden haben einmal klein angefangen!

Einmal Zebra – immer Zebra! Große Handballgeschichte trifft auf die Zukunft der THW Kiel Junioren
Legenden, alte Weggefährten, große Emotionen und jede Menge Geschichten: Beim Ehemaligentreffen rund um das Bundesligaspiel zwischen dem THW Kiel und dem VfL Gummersbach am 3. Oktober 2026 wurde deutlich, was unseren Handballsport so besonders macht. Und warum gerade unsere Jungzebras von den großen Persönlichkeiten der Vergangenheit viel lernen können.

Wenn aus Mannschaftskameraden Freunde fürs Leben werden
Was passiert, wenn ehemalige Nationalspieler, Deutsche Meister, Europapokalsieger und langjährige Weggefährten nach vielen Jahren wieder zusammenkommen? Es wird gelacht, gefachsimpelt, in Erinnerungen geschwelgt – und natürlich geht es immer wieder um Handball. Genau das war beim großen Ehemaligentreffen des THW Kiel und des VfL Gummersbach zu erleben. Rund um das Bundesligaspiel der beiden Traditionsvereine trafen sich zahlreiche ehemalige Spieler, um gemeinsam einen besonderen Tag zu verbringen.

Mit dabei waren unter anderem Magnus „Max“ Wislander, Michael „Pumpe“ Krieter, Andreas „Hexer“ Thiel, Christian „Ritchie“ Scheffler, Thorsten „Taps“ Ehrig, Horst „Popeye“ Wiemann, Karsten Wöhler, Hauke „Haui“ Müller, Rune Erland, Gunnar Jaeger und viele weitere Weggefährten aus vergangenen Handballjahrzehnten. Mittendrin: Klaus-Dieter „Pitti“ Petersen, heute Nachwuchskoordinator der THW Kiel Junioren, der selbst sowohl für den VfL Gummersbach als auch für den THW Kiel auf dem Spielfeld stand.

Vom Leistungszentrum bis in die große Arena
Der gemeinsame Tag begann dort, wo heute die Zukunft des THW Kiel entsteht: im Nachwuchsleistungszentrum.
Unter dem augenzwinkernden Motto „Der Lack ist noch nicht ab“ wurde zunächst ein wenig Sport getrieben. Auch wenn die aktive Karriere bei den meisten schon einige Jahre zurückliegt, waren Ehrgeiz, Spaß an der Bewegung und der eine oder andere lockere Spruch sofort wieder da. Beim anschließenden Rundgang durch das Leistungszentrum konnten die ehemaligen Profis erleben, unter welchen Bedingungen unsere Jungzebras heute trainieren, lernen und sich auf ihre sportlichen Ziele vorbereiten.

Es wurde deutlich, wie sehr sich die Nachwuchsförderung in den vergangenen Jahrzehnten weiterentwickelt hat. Wo früher vieles durch Eigeninitiative, Improvisation und persönlichen Einsatz möglich gemacht wurde, stehen heute professionelle Trainingsbedingungen, Athletiktraining, medizinische Betreuung und die enge Verbindung zwischen Schule und Leistungssport im Mittelpunkt. Nach dem gemeinsamen Empfang in der „Keilerei“ und dem Mittagessen führte der Weg durch die Kieler Innenstadt und auf den Rathausturm. Anschließend ging es zum Höhepunkt des Tages in die Arena, wo die ehemaligen Zebras gemeinsam das Bundesligaspiel gegen den VfL Gummersbach verfolgten. Die Bilder dieses Treffens erzählen ihre eigene Geschichte: lachende Gesichter, vertraute Umarmungen, alte Mannschaftskameraden in schwarz-weißen Trikots und Menschen, die auch Jahrzehnte nach ihrer aktiven Zeit eine besondere Verbindung zueinander haben.

Drei Jubiläen – und eine beeindruckende Handballgeschichte
Das Treffen stand gleichzeitig im Zeichen dreier besonderer Jubiläen.

1991 gewann der VfL Gummersbach nach den Finalspielen gegen den THW Kiel die westdeutsche Meisterschaft und wurde anschließend erster gesamtdeutscher Handballmeister. 1996 feierten die Zebras ihre dritte Deutsche Meisterschaft in Folge. Und 2006 sicherte sich der THW Kiel seinen zwölften Meistertitel und zog damit mit dem damaligen Rekordmeister VfL Gummersbach gleich.

35, 30 und 20 Jahre später saßen zahlreiche Spieler dieser Generationen wieder gemeinsam an einem Tisch. Aus früheren Rivalen sind Freunde geworden. Aus jungen Talenten wurden Nationalspieler, Meister und Persönlichkeiten, die den deutschen Handball über Jahrzehnte geprägt haben. Doch hinter diesen Erfolgen steckten nicht nur Talent und außergewöhnliche sportliche Fähigkeiten. Es waren vor allem harte Arbeit, Disziplin, gegenseitiges Vertrauen und der Wille, gemeinsam etwas zu erreichen.

Was unsere Jungzebras von diesen Legenden lernen können
Für unsere Nachwuchsspieler steckt in diesem Ehemaligentreffen eine wichtige Botschaft.

Auch Magnus Wislander, Michael Krieter, Andreas Thiel oder Christian Scheffler haben einmal klein angefangen. Auch sie mussten trainieren, Rückschläge verarbeiten, sich im Wettbewerb behaupten und ihren Platz in einer Mannschaft finden. Keiner dieser Spieler wurde über Nacht zu einer Handballlegende. Entscheidend war nicht allein, wie viele Tore sie geworfen oder wie viele Bälle sie gehalten haben. Entscheidend war auch, wie sie mit Niederlagen umgegangen sind, welche Verantwortung sie für ihre Mitspieler übernommen haben und wie konsequent sie an ihrer Entwicklung gearbeitet haben.

Liebe Jungzebras, genau hier beginnt auch euer Weg!
Ob ihr heute in der U13, U15, U17, U19 oder U23 spielt: Jede Trainingseinheit, jedes Spiel, jede schwierige Situation und jede gemeinsame Erfahrung kann euch weiterbringen. Nicht jeder wird später Bundesligaspieler oder Nationalspieler. Aber jeder kann lernen, Verantwortung zu übernehmen, sich Ziele zu setzen, zuverlässig zu sein und Teil einer starken Gemeinschaft zu werden.

Und vielleicht ist genau das eine der schönsten Erkenntnisse dieses Treffens: Die Medaillen liegen irgendwann im Schrank, die Trikots werden zu Erinnerungsstücken – aber die Freundschaften und gemeinsamen Erlebnisse bleiben.

Einmal Zebra – immer Zebra!
Besonders beeindruckend war, mit welcher Selbstverständlichkeit die ehemaligen Spieler wieder zusammenfanden. Ganz gleich, ob sie früher gemeinsam Meisterschaften gewonnen oder sich als Gegner harte Duelle geliefert hatten: Die gegenseitige Wertschätzung und die Begeisterung für den Handball waren überall zu spüren.

Für die THW Kiel Junioren ist das ein wichtiger Teil unserer Vereinsphilosophie. Wir möchten nicht nur gute Handballspieler entwickeln. Wir möchten junge Menschen auf ihrem Weg begleiten, die lernen, füreinander einzustehen, Herausforderungen anzunehmen und mit Stolz das schwarz-weiße Trikot zu tragen. Vielleicht stehen in 20 oder 30 Jahren einige unserer heutigen Jungzebras ebenfalls gemeinsam auf einem solchen Gruppenfoto. Vielleicht erinnern sie sich dann an ihre ersten Trainingseinheiten, an Jugendmeisterschaften, an Busfahrten zu Auswärtsspielen oder an ihre Trainer und Mannschaftskameraden. Und vielleicht erzählen sie sich dann dieselben Geschichten zum zehnten Mal – und lachen trotzdem wieder darüber.
Denn genau das macht unseren Sport aus.

Handball verbindet Generationen. Leistung schafft Erinnerungen. Gemeinschaft schafft Freundschaften fürs Leben.
Ein herzliches Dankeschön an alle ehemaligen Spieler, Weggefährten und Unterstützer, die dieses besondere Wiedersehen möglich gemacht haben.
Unser Wunsch an alle Jungzebras: Träumt groß, arbeitet hart, bleibt bescheiden und vergesst nie, wie wertvoll eure Mannschaftskameraden sind. Denn irgendwann werdet auch ihr auf eure gemeinsame Handballzeit zurückblicken.

Einmal Zebra – immer Zebra!
THW Kiel Junioren – Wir entwickeln nicht nur Handballtalente. Wir begleiten Persönlichkeiten.

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