JUNGZEBRAS ZÜNDEN DEN TURBO IN BERLIN!

U19-Jungzebras setzen Ausrufezeichen in Berlin – 41:27-Auswärtssieg gegen die Füchse!
Mit Leidenschaft, Tempo und einer geschlossenen Mannschaftsleistung haben die U19-Jungzebras des THW Kiel am Samstag, 10. Oktober 2026, ein beeindruckendes Ausrufezeichen gesetzt. Beim Nachwuchs der Füchse Berlin Reinickendorf feierte die Mannschaft von Trainer Felix Höppner einen überzeugenden 41:27-Auswärtserfolg (19:14) und unterstrich damit ihre Ambitionen in der Jugendbundesliga.

Erst gefordert, dann den Zebra-Turbo gezündet!
Die Begegnung in der Berliner Lilli-Henoch-Sporthalle begann zunächst ausgeglichen. Die Gastgeber zeigten sich kämpferisch, spielten mutig nach vorne und stellten die Kieler Defensive immer wieder vor Aufgaben. Nach gut zehn Minuten lagen die Füchse mit 8:5 in Führung und machten deutlich, dass sie den favorisierten Gästen nichts schenken wollten.

Doch die Jungzebras bewahrten die Ruhe. Mit zunehmender Spieldauer fanden sie besser in ihre Abläufe, erhöhten das Tempo und zeigten, was sie als Mannschaft auszeichnet: Einsatzbereitschaft, Zusammenhalt und den unbedingten Willen, füreinander zu kämpfen.

Beim 12:12 in der 22. Minute war der Ausgleich geschafft. Anschließend übernahmen die Kieler zunehmend die Kontrolle. Aus einer konzentrierteren Defensive heraus entwickelte sich ein druckvolles Angriffsspiel. Mit einem starken Zwischenspurt erarbeiteten sich die Jungzebras bis zur Halbzeit eine verdiente 19:14-Führung.

Nach der Pause nicht mehr zu stoppen
Wer glaubte, dass die Kieler nach dem Seitenwechsel einen Gang zurückschalten würden, wurde schnell eines Besseren belehrt. Die Jungzebras kamen mit enormer Energie aus der Kabine und legten einen beeindruckenden 4:0-Lauf hin. Innerhalb weniger Minuten wuchs der Vorsprung auf 23:14 an.

Die Mannschaft spielte nun mit großem Selbstvertrauen, suchte konsequent ihre Chancen und überzeugte durch variable Angriffsaktionen. Bereits in der 39. Minute stand eine deutliche 28:17-Führung auf der Anzeigetafel.

Besonders erfreulich war, dass sich die Verantwortung auf viele Schultern verteilte. Immer wieder fanden die Kieler unterschiedliche Lösungen und hielten die Intensität über die gesamte Spielzeit hoch.

Auch die Berliner Nachwuchsspieler gaben sich trotz des deutlichen Rückstands nicht auf, kämpften um jeden Ball und versuchten bis zum Schluss, eigene Akzente zu setzen. Dafür gebührt den Füchsen Anerkennung.

Am Ende stand ein auch in dieser Höhe verdienter 41:27-Auswärtssieg, den Sebastian Rinker mit seinem Treffer kurz vor dem Abpfiff perfekt machte.

Geschlossenheit als Schlüssel zum Erfolg
Mit jeweils sieben Treffern waren Claudius Beuthner und Vincent Faciejew die erfolgreichsten Kieler Torschützen. Jasper Anschütz und Kjell Suhr steuerten jeweils fünf Tore bei. Besonders bemerkenswert: Kjell verwandelte alle vier Siebenmeter sicher.

Doch dieser Erfolg war weit mehr als die Leistung einzelner Spieler. Insgesamt trugen sich zehn Kieler Feldspieler in die Torschützenliste ein. Ein Zeichen für die Breite des Kaders und die Qualität der gemeinsamen Ausbildung.

Die Jungzebras zeigten eindrucksvoll, dass erfolgreicher Jugendhandball nicht nur von individuellen Fähigkeiten lebt, sondern vor allem von gegenseitigem Vertrauen, mannschaftlicher Geschlossenheit und der Bereitschaft, gemeinsam Verantwortung zu übernehmen.

Die Kieler Torschützen: Claudius Beuthner (7), Vincent Faciejew (7), Jasper Anschütz (5), Kjell Suhr (5/4), Sebastian Rinker (4), Mika Lieberherr (3), Patrik Murko (3), Julius Eisend (3), Anton Hahn (3), Olav Callsen (1).

Ausblick: Anspruchsvolle Aufgaben warten auf die Jungzebras
Nach dem erfolgreichen Auftritt in der Hauptstadt bleibt den Jungzebras nur wenig Zeit zum Durchatmen. Zwei, drei Tage heißt es nun, die Akkus wieder aufzuladen, kleinere Blessuren auszukurieren und neue Energie zu tanken. Denn bereits am kommenden Sonntag wartet die nächste große Herausforderung: Im Spitzenspiel gegen die TSV Burgdorf will die U19 an die starke Leistung in Berlin anknüpfen.

Auch wenn die Herbstferien beginnen, bleibt der sportliche Fokus klar. Mit Selbstvertrauen, Leidenschaft und mannschaftlicher Geschlossenheit wollen die Jungzebras den nächsten Schritt machen und im Kampf um die Spitzenplätze ein weiteres Ausrufezeichen setzen.

Ein Zebra, das einmal ins Laufen gekommen ist, lässt sich so schnell nicht aufhalten!

Sonntag, 18. Oktober, 16:00 Uhr – TSV Burgdorf gegen THW Kiel

Bereits am kommenden Sonntag wartet mit der TSV Burgdorf die nächste anspruchsvolle Auswärtsaufgabe. Die Niedersachsen stehen traditionell für eine intensive Nachwuchsarbeit und werden den Kielern alles abverlangen. Entscheidend wird sein, die Konzentration und mannschaftliche Geschlossenheit aus dem Berlin-Spiel mitzunehmen.

Samstag, 24. Oktober, 18:00 Uhr – Handball Club Hamburg gegen THW Kiel

Nur sechs Tage später führt die Reise zum Handball Club Hamburg. Ein weiteres Duell zweier ambitionierter norddeutscher Nachwuchsmannschaften, in dem die Jungzebras erneut ihre Qualität unter Beweis stellen wollen.

Samstag, 14. November, 15:30 Uhr – THW Kiel gegen 1. VfL Potsdam

Nach den beiden Auswärtsspielen dürfen sich die Jungzebras endlich wieder vor heimischem Publikum präsentieren. Gegen den 1. VfL Potsdam möchte die Mannschaft mit Leidenschaft, Tempo und der Unterstützung der eigenen Fans überzeugen.

Samstag, 21. November, 18:30 Uhr – SG Flensburg-Handewitt gegen THW Kiel

Ein besonderer Höhepunkt wartet anschließend mit dem Schleswig-Holstein-Derby gegen die SG Flensburg-Handewitt. Begegnungen zwischen diesen beiden Nachwuchsleistungszentren sind immer von großer sportlicher Bedeutung und versprechen intensiven, emotionalen und hochklassigen Jugendhandball.

Samstag, 28. November, 15:30 Uhr – THW Kiel gegen TV Bissendorf-Holte

Zum Abschluss des Novembers empfangen die Kieler den TV Bissendorf-Holte. Auch hier gilt es, von Beginn an konzentriert aufzutreten und die nächsten Entwicklungsschritte als Mannschaft zu gehen.

Freitag, 11. Dezember, 20:00 Uhr – THW Kiel gegen SC Magdeburg

Ein weiteres echtes Spitzenduell steht kurz vor Weihnachten auf dem Programm. Mit dem SC Magdeburg gastiert ein traditionsreicher Nachwuchsstandort in Kiel. Eine Begegnung, auf die sich Spieler, Trainer und Zuschauer gleichermaßen freuen dürfen.

Der Zebra-Weg geht weiter!
Der deutliche Auswärtssieg in Berlin ist ein starkes Signal, aber noch lange kein Grund, sich auszuruhen. Gerade in der Jugendbundesliga entscheiden kontinuierliche Entwicklung, Trainingsfleiß und die richtige Einstellung über den langfristigen Erfolg.

Die Mannschaft von Felix Höppner hat in Berlin gezeigt, welches Potenzial in ihr steckt. Nun gilt es, diesen Weg mit Bodenständigkeit, Ehrgeiz und gegenseitigem Respekt weiterzugehen.

Denn eines ist klar: Wenn die Jungzebras erst einmal ins Laufen kommen, sind sie nur schwer zu stoppen!

Herzlichen Glückwunsch an unsere U19 zu diesem starken Auswärtserfolg und ein sportliches Dankeschön an die Füchse Berlin für eine faire Begegnung.

Weiter so, Jungs! Gemeinsam stark. Gemeinsam erfolgreich. Gemeinsam auf dem Zebra-Weg!

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