Der schwarz/weiße Geist: Frohe Weihnachten und ein neues Jahr wartet.
Der Geist der schwarz-weißen Weihnacht
Es war eine kalte Winternacht, als der Geist der schwarz-weißen Weihnacht leise durch die Hallen zog.
Er trug die Farben von Kiel, roch nach Harz und Holz, nach Schweiß und Freude, nach Lernen und Leben.
Und er begann zu erzählen.
„Ich habe euch gesehen“, flüsterte der Geist.
„Ich sah vergessene Sportkleidung und einen Handball ohne Luft.
Einen einzelnen Schuh am Hallenrand, den Ballsack, der stehen blieb,
die leere Getränkekiste, die voller Hoffnung mitgenommen wurde.“
Er lächelte milde.
„Ich sah verschlafene Gesichter, ungeordnete Ecken, stinkende Leibchen
und Harzhände, die Spuren auf dem Boden hinterließen.“
Dann wurde seine Stimme wärmer.
„Ich sah Fehler – und wie ihr an ihnen gewachsen seid.
Ich sah Pech – und den Mut, trotzdem weiterzugehen.
Ich sah Freude, die plötzlich da war.
Ich sah den Flow, wenn alles passte.
Ich sah Siege, aber noch viel mehr: Gemeinschaft.“
Der Geist hob den Blick.
„Ich sah Lob, ehrlich und verdient.
Ich sah Emotionen, die gezeigt wurden.
Ich sah euch echt, authentisch, mutig.
Ich sah Ehre in kleinen Gesten
und eine gestreifte Faszination, die euch verband.“
Kurz schwieg er, dann sprach er weiter:
„Aus all dem wurde 2025.
Nicht perfekt. Aber wertvoll.“
Der Geist der schwarz-weißen Weihnacht trat einen Schritt zurück
und deutete auf den kommenden Weg.
„Für 2026 wünsche ich euch Gesundheit,
Zusammenhalt in jeder Lage,
Leidenschaft auf dem Feld und Respekt daneben.
Habt Mut, euch weiterzuentwickeln.
Bereitet Freude – euch selbst und anderen.“
Dann löste er sich langsam auf,
doch seine letzten Worte hallten nach:
Frohe Weihnachten.
Ein neues Jahr wartet.
Geht es gemeinsam.‘



