JUNGZEBRAS ON TOUR – EIN WOCHENENDE VOLLER HANDBALL!
Jungzebras zwischen Gipfeltreffen, AOK Cup und Fortbildung – ein Wochenende voller Handball!
Während die U19 am Sonntag beim TSV Burgdorf um die Tabellenführung in der Jugendbundesliga kämpft, sammelt unsere U15 beim hochkarätig besetzten AOK Cup in Köln wertvolle Wettkampferfahrungen. Die U23 und U17 nutzen die Herbstferien zur Regeneration und Vorbereitung auf die nächsten Aufgaben. Gleichzeitig wird auch abseits des Spielfeldes fleißig gearbeitet: In Dortmund beschäftigen sich Pitti und Lena Petersen mit neuen Ideen für den Kinderhandball. Ein Wochenende, das zeigt, wie vielfältig die Nachwuchsarbeit beim THW Kiel ist.
Für unsere U19 steht am Sonntag, 18. Oktober, ein echtes Spitzenspiel auf dem Programm. Um 16:00 Uhr treffen die Jungzebras auswärts auf den TSV Burgdorf. Erster gegen Zweiter, acht Punkte gegen acht Punkte, ungeschlagen gegen ungeschlagen – die Ausgangslage in der 1. Jugendbundesliga Nord könnte kaum spannender sein. Beide Mannschaften haben ihre bisherigen vier Saisonspiele gewonnen und führen die Tabelle mit jeweils 8:0 Punkten an. Lediglich die Tordifferenz trennt die beiden Teams: Der THW Kiel liegt mit 161:113 Toren und einer Differenz von plus 48 an der Spitze, Burgdorf folgt mit 140:112 Toren und plus 28 auf dem zweiten Rang.
Die Mannschaft von Trainer Felix Höppner reist mit reichlich Selbstvertrauen nach Niedersachsen. Besonders der jüngste 41:27-Auswärtserfolg bei den Füchsen Berlin hat gezeigt, welches Potenzial in den Jungzebras steckt. Nach einem zwischenzeitlichen 5:8-Rückstand übernahmen die Kieler zunehmend die Kontrolle, erspielten sich eine 19:14-Halbzeitführung und überzeugten anschließend mit Tempo, Spielfreude und einer geschlossenen Mannschaftsleistung. Doch Burgdorf wird ein Gegner auf Augenhöhe sein, der ebenfalls mit einer makellosen Bilanz und einer starken Defensive aufwartet.
Auch ein Blick auf die Torschützenlisten verspricht ein interessantes Duell.
Auf Kieler Seite gehört Vincent Faciejew mit 33 Treffern und durchschnittlich 8,25 Toren pro Spiel zu den erfolgreichsten Werfern der gesamten Nordstaffel. Julius Eisend und Kjell Thore Suhr haben jeweils 19 Tore erzielt, Claudius Beutner folgt mit 18 Treffern. Bei den Gastgebern führt Moritz Edlich mit 23 Toren die interne Rangliste an, gefolgt von Simon Marotzke und Lasse Hertzberg mit jeweils 22 Treffern. Julius Pöthke kommt auf 21 Tore und Bendix Dietzsch auf 19. Beide Mannschaften verfügen somit über zahlreiche gefährliche Abschlussmöglichkeiten und eine offensive Qualität, die ein attraktives Jugendbundesligaspiel erwarten lässt.
Hinter dem ungeschlagenen Führungsduo liegt der SC Magdeburg mit 6:2 Punkten auf Rang drei, gefolgt von den Füchsen Berlin mit 5:3 Punkten. Der 1. VfL Potsdam belegt mit 4:4 Punkten den fünften Platz, vor dem Handball Club Hamburg mit 3:5 Punkten. Dahinter folgen TUSEM Essen, Eintracht Hagen, die SG Flensburg-Handewitt und der TV Bissendorf-Holte. Die Nordstaffel verspricht auch in den kommenden Wochen zahlreiche spannende Begegnungen. Am fünften Spieltag treffen neben dem Spitzenduell zwischen Burgdorf und Kiel auch Eintracht Hagen und die Füchse Berlin, der SC Magdeburg und TUSEM Essen sowie die SG Flensburg-Handewitt und der Handball Club Hamburg aufeinander.
U15 zu Gast bei der JSG Köln. Von der Förde an den Rhein!
Während unsere U19 in Niedersachsen um die Tabellenführung spielt, sind die jüngeren Jungzebras bereits am Samstagmorgen auf große Fahrt gegangen. Ziel der U15 ist Köln, wo am 17. und 18. Oktober der hochkarätig besetzte AOK Cup 2026 der JSG Köln ausgetragen wird. Zwei Tage voller Handball, spannender Begegnungen und wertvoller Erfahrungen warten auf unsere Nachwuchstalente. Und der Auftakt hätte kaum besser laufen können: Gleich im ersten Turnierspiel gelang unserer U15 ein Sieg gegen die Füchse Berlin! Ein Erfolg, der Selbstvertrauen gibt und Lust auf die weiteren Herausforderungen macht.
Doch gerade bei solchen Turnieren geht es um weit mehr als Siege und Tabellenplätze. Im Mittelpunkt stehen die sportliche Weiterentwicklung, das Sammeln wertvoller Wettkampferfahrungen gegen leistungsstarke Nachwuchsmannschaften und das gemeinsame Erlebnis als Team. Unterschiedliche Spielweisen kennenlernen, mutig Entscheidungen treffen, Verantwortung übernehmen und auch aus Fehlern lernen – genau das macht die Ausbildung junger Handballer aus. Neben den Begegnungen auf dem Spielfeld sind es vor allem die gemeinsamen Erlebnisse auf Reisen, die eine Mannschaft zusammenschweißen. Die Jungzebras wollen das gesamte Wochenende nutzen, um sich sportlich weiterzuentwickeln und mit viel Freude und Leidenschaft den THW Kiel zu vertreten.
U23 & U17 | HERBSTFERIEN! Durchatmen, regenerieren, Kräfte sammeln!
Etwas ruhiger geht es an diesem Wochenende bei unserer U23 und U17 zu. Beide Mannschaften befinden sich in den Herbstferien und nutzen die spielfreie Zeit, um neue Kräfte zu sammeln, kleinere Blessuren auszukurieren und sich auf die kommenden Aufgaben vorzubereiten. Gerade nach intensiven Trainings- und Wettkampfwochen gehören Regeneration und eine gezielte Belastungssteuerung ebenso zur sportlichen Entwicklung wie das tägliche Training. Gleichzeitig bietet die Ferienzeit Raum für individuelle Schwerpunkte, technische Verbesserungen und die Vorbereitung auf die nächsten Herausforderungen. Denn auch Pausen gehören zu einer langfristigen und verantwortungsvollen Nachwuchsausbildung.
FORTBILDUNG | PITTI & LENA IN DORTMUND! Polysportiv denken – vielseitig bewegen – Kinder begeistern!
Dass die Nachwuchsarbeit beim THW Kiel weit über den klassischen Trainings- und Spielbetrieb hinausgeht, zeigt sich an diesem Wochenende auch in Dortmund. Dort nehmen Nachwuchskoordinator Klaus-Dieter „Pitti“ Petersen und Lena Petersen, ehemalige FSJ-Mitarbeiterin der THW Kiel Junioren und Inhaberin der DOSB-C-Lizenz Handball, an einer Grundschulfortbildung teil. Im Mittelpunkt stehen neue Impulse für einen vielseitigen, kindgerechten und bewegungsorientierten Einstieg in den Handballsport.
Besonders der polysportive Ansatz spielt dabei eine wichtige Rolle. Kinder sollen frühzeitig unterschiedliche Bewegungsformen kennenlernen und eine breite motorische Grundlage entwickeln. Neben dem Handball gehören deshalb auch Turnen, Ringen und Raufen, Basketball und Fußball zu den möglichen Ausbildungsinhalten. Unterschiedliche Bewegungsaufgaben fördern Koordination, Gleichgewicht, Körperbeherrschung, Reaktionsfähigkeit und Kreativität. Gleichzeitig lernen Kinder, miteinander zu spielen, Regeln zu akzeptieren, Konflikte zu lösen und gemeinsam Herausforderungen zu meistern.
Die gewonnenen Erkenntnisse sollen in die Weiterentwicklung der Nachwuchskonzeption der THW Kiel Junioren einfließen, insbesondere in die Altersbereiche U9, U11 und U13 sowie in die Zusammenarbeit mit Grundschulen. Ziel ist es, Kindern einen vielseitigen, freudvollen und altersgerechten Zugang zum Sport zu ermöglichen. Dabei geht es nicht darum, möglichst früh kleine Profihandballer auszubilden, sondern zunächst einmal begeisterte, bewegungssichere und selbstbewusste Kinder zu fördern. Denn wer vielseitig spielen, ausprobieren und entdecken darf, schafft wichtige Grundlagen für seine weitere sportliche und persönliche Entwicklung.
Vier Bereiche, ein gemeinsames Ziel: Junge Menschen begeistern, Talente entwickeln und gemeinsam wachsen!
So unterschiedlich die Aufgaben an diesem Wochenende auch sind, sie verfolgen alle dasselbe Ziel: junge Menschen für Bewegung und Handball zu begeistern, ihre individuellen Fähigkeiten zu entwickeln und sie auf ihrem sportlichen und persönlichen Weg zu begleiten. Ob beim Bundesliga-Spitzenspiel der U19 in Burgdorf, beim AOK Cup der U15 in Köln, während der Regenerationsphase unserer U23 und U17 oder bei der Trainerfortbildung in Dortmund – überall wird an der Zukunft unserer Jungzebras gearbeitet.
Denn Nachwuchsarbeit bedeutet nicht nur, das nächste Spiel gewinnen zu wollen. Sie bedeutet, heute die Grundlagen dafür zu schaffen, dass junge Menschen morgen ihre eigenen Wege erfolgreich gehen können. Mit Begeisterung, Mut, Teamgeist und der Freude am Sport.
Und eines bleibt dabei immer gleich: Egal ob auf dem Spielfeld, in der Sporthalle oder im Fortbildungsraum – das Herz schlägt schwarz-weiß!
Auf geht’s, Jungzebras! Spielen, lernen, wachsen – gemeinsam in die Zukunft!



