MATCHDAY PREVIEW U23🦓 Hamburg-Nord zu Gast in Altenholz

Comeback-Qualität als Fundament

Der jüngste Pokalerfolg bei der HSG Mönkeberg-Schönkirchen hat eindrucksvoll unterstrichen, welche Widerstandsfähigkeit in den Jungzebras steckt. Nach einem 14:18-Halbzeitrückstand zeigte das Team Charakter, erhöhte die Intensität in der Defensive und drehte die Partie mit strukturiertem Umschaltspiel und konsequenter Chancenverwertung. Diese Fähigkeit, auf Rückschläge kontrolliert zu reagieren, bildet nun die Grundlage für das Heimspiel.

Gerade in engen Spielphasen entscheidet nicht der perfekte Start, sondern die Qualität der Anpassung. Die U23 hat bewiesen, dass sie taktisch und mental in der Lage ist, Spiele aktiv zu verändern.

Defensive Aggressivität als Schlüssel

In der zweiten Halbzeit des Pokalspiels war die gesteigerte Abwehrarbeit der entscheidende Faktor. Mehr Zugriff im Eins-gegen-eins, klareres Verschieben im Verbund und höhere Aktivität gegen den Ball sorgten für Ballgewinne und Tempogegenstöße. Genau diese Parameter werden auch gegen Hamburg-Nord ausschlaggebend sein.

Heimspiele bieten die Möglichkeit, früh Rhythmus aufzunehmen und die eigene Intensität durchzusetzen. Voraussetzung bleibt jedoch eine disziplinierte Restverteidigung und konsequente Kommunikation im Defensivverbund.

Variabilität im Angriffsspiel

Offensiv überzeugte die U23 zuletzt durch eine breite Verantwortungsverteilung. Unterschiedliche Akteure übernahmen in entscheidenden Momenten Initiative, was das Angriffsspiel flexibel und schwer ausrechenbar machte. Neben individueller Durchsetzungskraft war es vor allem die strukturierte Entscheidungsfindung im Positionsangriff, die Stabilität brachte.

Auch gegen Hamburg-Nord wird es darauf ankommen, geduldig Lösungen zu erarbeiten, Überzahlsituationen konsequent auszuspielen und die Abschlussqualität hochzuhalten.

Kontrolle in emotionalen Phasen

Pokalspiele sind häufig von intensiven Zweikämpfen und hitzigen Momenten geprägt – genau dort bewies die U23 zuletzt kühlen Kopf. Zeitstrafen und Drucksituationen wurden abgefedert, ohne die Spielstruktur zu verlieren. Diese mentale Stabilität ist ein elementarer Bestandteil der Zebra-DNA.

Im Heimspiel gilt es, emotionale Impulse positiv zu nutzen, ohne die taktische Linie zu verlassen. Disziplin und Klarheit bleiben entscheidend.

Heimauftritt mit Anspruch

Die Partie gegen Hamburg-Nord bietet die Chance, an die Comeback-Qualität anzuknüpfen und den nächsten Schritt in der Entwicklung zu gehen. Ziel ist es, von Beginn an Spielkontrolle zu übernehmen, Tempo und Physis zu verbinden und über 60 Minuten strukturiert zu agieren.

Die Streifen stehen für Haltung, Mut und Zusammenhalt – und genau diese Werte sollen am Sonntagnachmittag in der Edgar-Meschkat-Halle erneut sichtbar werden.

Anwurf ist um 15 Uhr in der Edgar-Meschkat-Halle. Kommt vorbei und unterstützt die U23 des THW Kiel fleißig!

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