MATCHDAY REPORT – A- und B-Jugend im Viertelfinale gefordert
A-Jugend: Starker Beginn, klare Niederlage am Ende
Die U19 des THW Kiel musste sich im Viertelfinal-Hinspiel der Deutschen Meisterschaft beim HC Erlangen mit 30:41 (16:18) geschlagen geben – ein Ergebnis, das den Spielverlauf nur teilweise widerspiegelt.
Von Beginn an präsentierten sich die Jungzebras hellwach und auf Augenhöhe mit dem favorisierten Gastgeber. Mit viel Tempo und Mut im Angriff erspielten sich die Kieler immer wieder gute Möglichkeiten und hielten die Partie über weite Strecken offen. Erlangen setzte sich zwar zwischenzeitlich etwas ab, doch die Zebras ließen sich nicht abschütteln und blieben in Schlagdistanz. Die knappe Halbzeitführung der Gastgeber zeigte, wie eng die Partie im ersten Durchgang tatsächlich war.
Nach dem Seitenwechsel änderte sich jedoch das Bild. Erlangen nutzte kleine Unkonzentriertheiten im Kieler Spiel konsequent aus und baute den Vorsprung Schritt für Schritt aus. Den Jungzebras fehlte in dieser Phase etwas die defensive Stabilität, während im Angriff nicht mehr alles so flüssig lief wie noch vor der Pause. Trotz großem Einsatz und kämpferischer Moral gelang es nicht mehr, das Spiel wieder eng zu gestalten, sodass die Niederlage am Ende deutlich ausfiel.
B-Jugend: Comeback-Qualitäten sichern starke Ausgangslage
Ein ganz anderes Bild zeigte die U17 des THW Kiel im Viertelfinal-Hinspiel beim VfL Gummersbach, das mit einem 33:33-Unentschieden endete.
Dabei verlief die Partie zunächst alles andere als optimal für die Kieler. Gummersbach startete druckvoll und nutzte seine Chancen konsequent, während die Jungzebras zunächst Schwierigkeiten hatten, ins Spiel zu finden. Der Rückstand wuchs im Laufe der ersten Halbzeit an, und zur Pause lagen die Gäste bereits deutlich zurück.
Doch im zweiten Durchgang zeigte die Mannschaft eine beeindruckende Reaktion. Mit deutlich mehr Präsenz in der Defensive und wachsender Durchschlagskraft im Angriff kämpften sich die Zebras Tor um Tor heran. Der Rückstand schmolz kontinuierlich, und in der Schlussphase entwickelte sich ein offener Schlagabtausch. Kiel bewies große Moral, drehte zwischenzeitlich sogar das Spiel und ließ sich auch von Rückschlägen nicht aus dem Konzept bringen. Kurz vor dem Ende wurde der Aufwand belohnt, als der verdiente Ausgleich erzielt werden konnte.



