MATCHDAY Report U17 – Offensivspektakel: THW siegt 41:38

Blitzstart der Zebras

Von Beginn an präsentierten sich die Kieler hochkonzentriert und mit viel Tempo im Angriff. Bereits nach gut zehn Minuten lag der THW deutlich in Führung und setzte sich über 8:2 auf 12:3 ab. Die Abwehr arbeitete aggressiv, dahinter wurden wichtige Bälle gesichert – und im Umschaltspiel zeigten sich die Zebras eiskalt.

Bis zur Pause bauten die Gastgeber ihren Vorsprung weiter aus und gingen mit einer komfortablen 20:12-Führung in die Kabine.

Offener Schlagabtausch nach der Pause

Nach dem Seitenwechsel änderte sich das Bild. Bissendorf-Holte kam mit deutlich mehr Druck aus der Kabine und verkürzte den Abstand Schritt für Schritt. Während der THW weiterhin erfolgreich im Angriff agierte, fehlte phasenweise der letzte Zugriff in der Defensive.

Innerhalb weniger Minuten schmolz der Vorsprung, und Mitte der zweiten Halbzeit war die Partie beim 25:25 wieder völlig offen. Die Zuschauer in der Edgar-Meschkat-Halle erlebten nun einen echten Schlagabtausch.

Führungswechsel und Crunchtime

In der Schlussviertelstunde wechselte die Führung mehrfach. Beide Teams suchten konsequent den Abschluss und schenkten sich nichts. Besonders in dieser Phase zeigte sich der THW nervenstark und fand immer wieder Lösungen im gebundenen Spiel.

Angeführt von einem treffsicheren Kjell Thore Suhr, der insgesamt neun Treffer erzielte, setzte sich Kiel in den letzten Minuten entscheidend ab. Auch in Über- und Unterzahl bewahrten die Zebras die Ruhe.

Entscheidung in den letzten Minuten

Trotz einer offensiven Schlussphase der Gäste ließ sich der THW den Sieg nicht mehr nehmen. Zwei späte Treffer sorgten schließlich für die Entscheidung und den 41:38-Endstand. Mit 87 Zuschauern erlebte die Edgar-Meschkat-Halle ein intensives und torreiches Jugendbundesliga-Spiel.

Verdienter Heimsieg

Unterm Strich überzeugten die Zebras vor allem durch ihre starke erste Halbzeit und ihre Kaltschnäuzigkeit in der entscheidenden Phase. Nach einer zwischenzeitlich komfortablen Führung wurde es zwar noch einmal spannend, doch am Ende blieb der THW Kiel im eigenen Wohnzimmer erfolgreich und sicherte sich wichtige Punkte in der Meisterrunde.

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