MATCHDAY REPORT U19🦓U19 dominiert Rostock in der Edgar-Meschkat-Halle
Mit einer reifen und über weite Strecken kontrollierten Leistung setzte sich der THW Kiel in der JBLH 1. Liga Nord deutlich mit 43:31 (21:17) gegen den HC Empor Rostock durch. Vor 95 Zuschauern in der Edgar-Meschkat-Halle präsentierten sich die Zebras spielfreudig, effizient im Abschluss und deutlich stabiler in der Defensive als noch in der Anfangsphase. Besonders im zweiten Durchgang zeigte Kiel eine dominante Vorstellung und entschied die Partie frühzeitig zu seinen Gunsten.
Intensiver Beginn mit offenem Schlagabtausch
Die Anfangsminuten waren von hohem Tempo und beidseitiger Abschlussstärke geprägt. Rostock suchte konsequent den Weg in die Tiefe und nutzte seine Chancen effektiv, während der THW mit strukturiertem Positionsangriff antwortete. Bis zum 10:10 in der 18. Minute entwickelte sich ein offener Schlagabtausch, in dem sich keines der Teams entscheidend absetzen konnte. Die Gäste blieben vor allem über den Rückraum und vom Siebenmeterpunkt gefährlich.
Erst in der Schlussphase der ersten Halbzeit erhöhte Kiel die defensive Kompaktheit und minimierte technische Fehler. Durch schnelle Ballgewinne und konsequent ausgespielte Gegenstöße verschafften sich die Hausherren einen kleinen Vorsprung. Mit einer 21:17-Führung ging es in die Kabine – ein Ergebnis, das die zunehmende Kontrolle der Gastgeber widerspiegelte, ohne die kämpferische Leistung Rostocks zu schmälern.
Vorentscheidung durch starke Defensivarbeit
Nach dem Seitenwechsel präsentierte sich der THW deutlich stabilisiert und mit noch höherer Intensität in den Zweikämpfen. Die Abwehr agierte aggressiver im Verbund, verschob konsequent und zwang Rostock zu schwierigeren Abschlüssen. Gleichzeitig nutzten die Kieler ihre Umschaltmomente effizient und erhöhten das Tempo im Gegenstoßspiel.
Innerhalb weniger Minuten wuchs der Vorsprung von 23:18 auf 32:21 an. Diese Phase zwischen der 31. und 40. Minute erwies sich als spielentscheidend. Rostock fand kaum Lösungen gegen die kompakte Defensive und verlor zunehmend den Zugriff auf das Spielgeschehen. Kiel hingegen spielte variabel, mit klarer Struktur im Positionsangriff und hoher Abschlussqualität aus unterschiedlichen Positionen.



