MATCHDAY.REPORT U23: Aufgerichtet bis zur Sirene – am Ende ein 34:42
THW Kiel U23 zeigt echtes Zebraherz in Lübeck
Auch wenn am Ende ein 34:42 (19:20) auf der Anzeigetafel stand, haben die THW Kiel Junioren in der Hansehalle Lübeck eindrucksvoll gezeigt, wofür das Zebra auf der Brust steht: Mut, Leidenschaft und unbedingten Willen.
Von der ersten Minute an nahm das junge Team den Kampf an. Mit hohem Tempo, viel Bewegung und großer Entschlossenheit hielten die Kieler Junioren gegen den MTV Lübeck voll dagegen. Immer wieder fanden die Zebras Lösungen im Angriff, blieben mutig im Abschluss und belohnten sich mit wichtigen Treffern. Der knappe 19:20-Pausenstand war der verdiente Lohn für eine starke erste Halbzeit.
Auch nach dem Seitenwechsel blieb das Zebra-Rudel geschlossen. Jeder Zweikampf wurde angenommen, jeder Ballgewinn gefeiert, jeder Treffer gemeinsam getragen. Angeführt von treffsicheren Akteuren wie Leo Kreft, Jens Cremer und Johan Rohwer stemmte sich das Team mit aller Kraft gegen die Gastgeber – und zeigte dabei Charakter, auch als der Rückstand wuchs.
Dass das Spiel am Ende zugunsten des MTV Lübeck ausschlug, änderte nichts am Eindruck: Diese Mannschaft wächst. Sie lernt. Sie bleibt mutig. Und sie steht füreinander – bis zur letzten Sekunde.
Fazit: Dieses Spiel war kein Rückschritt, sondern ein Schritt nach vorn. Wer so kämpft, so zusammensteht und so leidenschaftlich auftritt, wird belohnt werden. Die Richtung stimmt. Das Zebraherz schlägt laut. Und der Weg geht weiter.
THW Kiel Junioren U23 – Zebrastil Tabelle im Blick
Ganz vorne marschiert der Handball Sport Verein Hamburg 2 mit großer Konstanz: 14 Spiele, starke Torbilanz (451:394) und herausragende 26:2 Punkte. Ein echtes Spitzenteam, das in dieser Saison schwer zu schlagen ist. 
Hinter dem Tabellenführer klafft eine kleine, aber spannende Lücke – ein Quartett aus TSV Hürup (21:9), TSV Ellerbek (20:6), SG Hamburg-Nord (19:7) und MTV Lübeck (19:11) spielt um die Plätze zwei bis fünf und liefert sich spannende Duelle auf Augenhöhe. Gerade die enge Punkteverteilung zeigt: In dieser Liga kann in jedem Spiel etwas passieren. 
Im mittleren Tabellenbereich findet sich mit HSG Schülp/Westerrönfeld/Rendsburg (16:14) und SG Flensburg-Handewitt 2 (15:9) knackiger Konkurrenzkampf um den Anschluss an die oberen Ränge. Dahinter rangiert AMTV Hamburg (13:13), das bislang eine ausgeglichene Saison spielt – mit Chancen nach oben, aber auch dem nötigen Kampfgeist, um im Tabellenfeld nicht abzurutschen. 
Die Plätze neun bis zwölf nehmen SG Bordesholm/Brügge (11:17), HSG Marne/Brunsbüttel (11:19), THW Kiel 2 (9:21) und Rellinger TV (6:20) ein. Für unsere THW Kiel U23 bedeutet der 11. Rang, dass noch Luft nach oben ist: Trotz kämpferischer Einsätze steht die junge Mannschaft vor der Herausforderung, ihre Leistung zu stabilisieren, um sich aus dem Tabellenkeller zu befreien. 
Am unteren Ende rangiert HT Norderstedt (6:22) punktgleich mit Rellinger TV und nur knapp vor Schlusslicht TSV Kronshagen (2:24) – hier zeigt sich, wie wichtig Konstanz und Teamstärke über die gesamte Saison sind. 
Fazit für die THW Kiel Juniorseite
Die Tabelle der Regionalliga Nord liest sich wie ein Rennen, bei dem sich Hamburg 2 klar abgesetzt hat, während im restlichen Feld Kaum-Trennschärfe herrscht: jeder Punkt zählt, jede Partie ist richtungsweisend. Für THW Kiel U23 heißt es jetzt: Konstanz finden, defensive Stabilität zeigen und im Angriff mutig bleiben, um sich in Richtung Mitte und vielleicht sogar in Schlagdistanz zu den vorderen Plätzen zu bewegen.



