MATCHDAY U15 🦓Jungzebras wollen zurück in die Erfolgsspur

Nach der unglücklichen 30:31-Niederlage bei der SG Flensburg-Handewitt richtet die männliche C-Jugend des THW Kiel den Blick konsequent nach vorne, denn am Sonntag, den 15.02.2026, wartet mit dem MTV Lübeck die nächste anspruchsvolle Aufgabe in der Regionalliga Nord. Anwurf ist um 12:00 Uhr in der Struckbachhalle, wo die Zebras nicht nur Wiedergutmachung betreiben, sondern zugleich ihre Weiterentwicklung unter Beweis stellen wollen.

Lehren aus dem Derby – und klare Zielsetzung

Das Duell in Handewitt hat eindrucksvoll gezeigt, wie schmal der Grat in dieser Liga ist. Zwar geriet der THW nach einer starken Anfangsphase der Gastgeber früh ins Hintertreffen und lag zur Pause mit 14:19 zurück, jedoch bewies die Mannschaft im zweiten Durchgang Moral, Tempo und taktische Disziplin. Die verbesserte Abwehrarbeit, ein konsequenteres Umschaltspiel sowie mehr Tiefe im Positionsangriff führten dazu, dass sich die Kieler bis in die Schlussphase herankämpften. Genau an diese Intensität und Entschlossenheit gilt es nun von der ersten Minute an anzuknüpfen, damit man nicht erneut einem Rückstand hinterherlaufen muss.

Konstanz über 50 Minuten

Darüber hinaus wird es entscheidend sein, die eigene Leistung über die gesamte Spielzeit hinweg stabil zu halten. Während in Flensburg insbesondere die Anfangsphase nicht optimal verlief, zeigte der THW im weiteren Spielverlauf, welches Potenzial in der Mannschaft steckt. Folglich liegt der Fokus im Training auf klaren Abläufen im Angriff, abgestimmtem Verschieben im Abwehrverbund sowie einer verbesserten Chancenverwertung. Wenn Struktur, Tempo und Entscheidungsqualität zusammenkommen, kann das Team das Spiel aktiv gestalten, anstatt lediglich zu reagieren.

MTV Lübeck als unangenehmer Gastgeber

Gleichzeitig ist der MTV Lübeck keineswegs zu unterschätzen, denn insbesondere vor heimischer Kulisse agiert die Mannschaft körperbetont und mit viel Emotionalität. Auch wenn das Hinspiel mit 39:34 zugunsten der Zebras endete, wird das Rückspiel unter anderen Vorzeichen stehen. Lübeck wird versuchen, über Zweikampfhärte und schnelles Umschalten Akzente zu setzen, weshalb ein diszipliniertes Rückzugsverhalten sowie eine kompakte Defensive unerlässlich sind. Je besser es dem THW gelingt, das Tempo zu variieren und geduldig Lösungen zu erarbeiten, desto größer sind die Erfolgsaussichten.

Teamgeist als entscheidender Faktor

Nicht zuletzt wird die Geschlossenheit innerhalb der Mannschaft eine tragende Rolle spielen. Enge Spiele wie zuletzt in Handewitt werden oftmals durch Details entschieden – sei es ein Ballgewinn in der Defensive, ein konsequent ausgespielter Gegenstoß oder ein kühler Kopf in der Schlussphase. Deshalb wollen die Jung-Zebras in Lübeck mit maximaler Konzentration, hoher Laufbereitschaft und spürbarem Teamgeist auftreten.

Anwurf in der Struckbachhalle ist am Sonntag um 12:00 Uhr – die Zebras sind bereit, die nächsten Punkte ins Visier zu nehmen. 🖤🤍

 
 
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