STARKER KAMPF UNSERER U15!

U15 zeigt Moral: Jungzebras kämpfen sich beim HCH eindrucksvoll zurück
Nach einer schwierigen ersten Halbzeit zeigt die U15 des THW Kiel beim Handball Club Hamburg eine starke Reaktion. Aus einem deutlichen Rückstand kämpfen sich die Jungzebras noch einmal heran und müssen sich dem hoch eingeschätzten Gastgeber am Ende nur knapp mit 29:31 (8:16) geschlagen geben.

Die U15 des THW Kiel hat am zweiten Spieltag der Regionalliga Nord trotz einer Niederlage ein dickes Ausrufezeichen gesetzt. In der Hamburger Q.BEYOND ARENA trafen die Jungzebras auf den Handball Club Hamburg, den THW-Trainer Jan Eckert vor der Partie zu den großen Favoriten auf den Titel zählte.

Dabei erwischten die Kieler zunächst einen richtig guten Start. Aaron Thies brachte die Zebras mit zwei Treffern 2:0 in Führung. Bis zum 4:4 war es eine völlig offene Partie. Die THW-Abwehr stand stabil und machte dem HCH das Leben schwer.

Doch dann kippte die Begegnung. Während die Defensive weiterhin ordentlich arbeitete, fehlte den Jungzebras im Angriff zunehmend der Zugriff in den Zweikämpfen. Ballverluste und Fehlwürfe luden die Hamburger zu einfachen Toren ein. Aus dem 4:4 wurde innerhalb weniger Minuten ein 11:4 für die Gastgeber. Der HCH nutzte diese Phase konsequent und setzte sich bis zur Pause auf 16:8 ab.

Doch wer dachte, dass die Jungzebras an diesem Nachmittag bereits geschlagen waren, sollte sich täuschen.
Das Trainerteam um Jan Eckert stellte in der zweiten Halbzeit das Angriffsspiel um. Mit einem sehr breit agierenden Kreisläufer, der immer wieder durch die Mitte einlief und damit zusätzlich als Einläufer fungierte, stellte der THW die Hamburger Defensive vor neue Aufgaben.

Und vor allem zeigte die Mannschaft nun das, was ein Zebra auszeichnet: kämpfen, beißen und niemals aufgeben.
Zunächst blieb der Rückstand noch deutlich. Beim 25:18 waren es weiterhin sieben Treffer. Doch dann starteten die Kieler ihre Aufholjagd. Matti Friese und Fritz Andresen übernahmen Verantwortung, die Abwehr bekam immer besseren Zugriff – und plötzlich war der THW wieder da. Aus dem 25:18 wurde ein 25:22. Wenig später verkürzten die Jungzebras sogar auf 27:24.

Auch in der Schlussphase ließ sich die U15 nicht abschütteln. Vincent Jícha traf zweimal, Michel Völker verwandelte vom Siebenmeterpunkt und 26 Sekunden vor Schluss brachte Matti Friese seine Mannschaft tatsächlich noch einmal auf 30:29 heran. Erst der letzte Hamburger Treffer zum 31:29 machte die Entscheidung perfekt.

Damit blieb die große Aufholjagd zwar unbelohnt – die Leistung nach der Pause dürfte den Jungzebras aber viel Selbstvertrauen für die kommenden Aufgaben geben.

„Ich bin super stolz auf die Jungs. Was sie in der zweiten Halbzeit moralisch und kämpferisch gezeigt haben, war richtig stark. Wir haben angefangen zu kämpfen und zu beißen und uns Tor für Tor wieder herangearbeitet. Das war eine richtig geile zweite Halbzeit – und darauf lässt sich definitiv aufbauen.“, zeigte sich Trainer Jan Eckert trotz der Niederlage zufrieden.

Bester Kieler Torschütze war Matti Friese mit elf Treffern, gefolgt von Fritz Andresen mit sieben Toren. Aaron Thies steuerte drei Treffer bei.

Am Ende steht ein 29:31 auf der Anzeigetafel – aber mindestens genauso wichtig bleibt die Erkenntnis: Diese jungen Zebras geben sich nicht auf. Nach einem Acht-Tore-Rückstand zur Pause noch einmal bis auf einen Treffer heranzukommen, spricht für Moral, Leidenschaft und Zusammenhalt. Genau diesen Zebra-Spirit gilt es jetzt mitzunehmen.

Nächstes Heimspiel: Gemeinsam wieder nach vorne!

Am kommenden Sonntag wartet bereits die nächste Aufgabe auf unsere Jungzebras.

Dann ist die U15 wieder vor heimischem Publikum gefordert:

Sonntag, 13. September 2026 | 13:30 Uhr

THW Kiel U15 – TSV Ellerbek

Edgar-Meschkat-Halle

Nach dem erfolgreichen Saisonauftakt und der knappen Niederlage im zweiten Spiel wollen unsere Jungs wieder nach vorne schauen und die nächsten Punkte einfahren.

Kommt in die Halle und unterstützt unsere U15 lautstark! Gemeinsam wollen wir dafür sorgen, dass die Punkte in Kiel bleiben. Auf geht’s, Jungzebras! 

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