Team U19 – Auftaktkracher in Edgar-Meschkat Halle: Zebras bezwingen den HSV mit 44:43!

Altenholz. Was für ein Auftakt in die A-Jugend-Bundesliga Nord!
Vor stimmungsvoller Kulisse in der Edgar-Meschkat-Halle haben die Nachwuchs-Zebras des THW Kiel am Freitagabend mit 44:43 (23:17) gegen den HSV Hamburg einen echten Handball-Thriller für sich entschieden – und damit gleich zu Beginn der Saison ein echtes Ausrufezeichen gesetzt.

Angriffsspektakel zum Saisostart
„Dieses Spiel hat den Zuschauern Spaß gemacht“, strahlte ein zufriedener THW-Trainer Felix Höppner nach dem 87-Tore-Spektakel. Und das war keine Floskel, denn die Schwarz-Weißen legten in der ersten Halbzeit eine furiose Vorstellung hin. Mit viel Tempo, Spielwitz und mutigen Eins-gegen-Eins-Aktionen setzte die junge Zebraherde die Hanseaten gehörig unter Druck. „Vor allem in der ersten Halbzeit war das überragend“, lobte Höppner sein Team.

Die jungen 2009 Spieler zeigten ihre Klasse
Schon früh wurde deutlich: Besonders die Jungjahrgänge sowie einige B-Jugendliche meldeten sich lautstark an und trugen entscheidend zur 23:17-Pausenführung bei. Hamburgs Trainer Sven Rusbült musste einräumen: „Wir haben zu viele Eins-gegen-Eins-Situationen verloren und die erste Halbzeit schlicht verschlafen.“

Der Handball SV Hamburg kommt zweite Halbzeit in Spiel
Doch die Gäste gaben sich nicht geschlagen: Mit Wiederanpfiff drehte der HSV auf, stellte die Abwehr offensiver, erhöhte das Tempo – und die Partie kippte beinahe noch. Beim 26:23 war der komfortable THW-Vorsprung geschmolzen, und am Ende fehlte Hamburg nur ein Treffer zum Remis. Trotzdem blieb Rusbült positiv: „Es war ein gutklassiges Bundesligaspiel, das beide Mannschaften stolz machen kann.“ Die Fans bekamen alles geboten, was Handball so besonders macht: Tempo, Tore, Dramatik – und am Ende das bessere Ende für die Zebras. Ein THW Start nach Maß! Danke an den HSV für die gezeigte Leistung!

Arbeiten weiter Woche für Woche hart an den athletischen Voraussetzungen 
„So macht A-Jugend-Bundesliga Spaß“, bilanzierte Höppner. „Die Jungs haben alles drauf, was unsere Sportart ausmacht. Jetzt brauchen sie noch den langfristigen körperlichen Aufbau, um für höhere Aufgaben infrage zu kommen. Für die 3. Liga sind sie schon jetzt bereit, ihren Mann zu stehen.“

Für die Nachwuchs-Zebras geht es nun direkt weiter:
Am kommenden Freitag wartet auswärts in Magdeburg die nächste große Herausforderung. Mit dem Rückenwind des Auftaktsiegs wollen die Kieler Jungzebras dort auf Kaperfahrt gehen – und erneut zeigen, dass mit ihnen in dieser Saison zu rechnen ist.

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