THW-YOUNGSTER LEON NOWOTTNY ERHÄLT ZWEIFACHSPIELRECHT BEIM TV GROSSWALLSTADT
Jung-Zebra sammelt Zweitliga-Erfahrung 🦓
THW Kiel-Torhüter Leon Nowottny geht den nächsten Schritt in seiner Entwicklung: Der 20-Jährige wird bis zum Saisonende mit einem Zweitspielrecht für den Zweitligisten TV Großwallstadt auflaufen und dort zwischen den Pfosten stehen. Damit sammelt der Keeper wertvolle Spielpraxis auf hohem Niveau – und bleibt gleichzeitig Teil der Zebra-Familie.
Vom Jung-Zebra bis in den Profikader
Leon Nowottny trägt die schwarz-weißen Streifen seit 2019. In diesen sieben Jahren durchlief er beim THW Kiel den kompletten Nachwuchsbereich: von der U15 über die U17 bis hin zur A-Jugend-Bundesliga. 2024 folgte der nächste große Schritt – die Berufung in den erweiterten Profikader des deutschen Rekordmeisters und Stammtorwart der THW Junioren im U23-Bereich. In der laufenden Saison 25/26 bekam der Youngster früh Verantwortung übertragen. In 16 nationalen und internationalen Partien stand Nowottny als Back-up von Nationaltorhüter Andreas Wolff zwischen den Pfosten und überzeugte mit starken Leistungen. Nach dem Comeback von Gonzalo Pérez de Vargas kehrte er anschließend wieder ins Tor der Kieler U23 zurück.
Förderung mit Perspektive
„Im Vordergrund unserer Nachwuchsarbeit steht immer auch die bestmögliche Förderung unserer Talente“, betont THW-Geschäftsführer Viktor Szilágyi. „Leon hat zu Beginn der Saison unser Vertrauen bestätigt und seine Aufgaben bei den Profis gut gelöst. Deshalb war es uns wichtig, ihn bis zum Vertragsende im Sommer als dritten Torhüter für uns spielberechtigt zu halten. Das Zweitspielrecht für den TV Großwallstadt ist dafür – und für Leons sportliche Weiterentwicklung – die optimale Lösung.“
Erstes Engagement außerhalb des Nordens
Für Leon Nowottny ist der Wechsel nach Unterfranken das erste Engagement außerhalb des Nordens. „Ich bin unglaublich dankbar für alles, was ich in den vergangenen Jahren beim THW Kiel erleben durfte. Nun ist es Zeit, auch einmal etwas Neues kennenzulernen“, sagt der Torhüter. Beim TVG trifft er auf vertraute Gesichter: Cheftrainer ist André Lohrbach, den Nowottny bereits aus seiner Zeit als U19-Trainer der Zebras kennt. Zudem spielt mit Ben Connar Battermann ein weiterer ehemaliger THW-Nachwuchsspieler für den Traditionsclub. „Das wird mir den Start sicherlich erleichtern“, so Nowottny.
Zebra-DNA trifft Tradition
Die Vorfreude auf die neue Aufgabe ist groß: „Der TV Großwallstadt ist – genau wie der THW Kiel – ein Verein mit großer Tradition und gelebter Handball-Leidenschaft. Die zweite Liga bietet mir sehr gute Möglichkeiten für meine persönliche Entwicklung.“ Ein Jung-Zebra auf dem nächsten Entwicklungsschritt – wir drücken Leon Nowottny die Daumen und wünschen viel Erfolg im Tor des TVG! 🖤🤍
Auch aus Sicht des Nachwuchsbereichs ist der nächste Entwicklungsschritt von Leon Nowottny ein starkes Zeichen.
THW-Nachwuchskoordinator Klaus-Dieter Petersen ordnet den Weg des Jung-Zebras klar in die langfristige Ausbildungsphilosophie des Clubs ein:
„Die intensive und nachhaltige Ausbildungsarbeit der vergangenen Jahre trägt Früchte. Im Juniorenbereich ist es uns gelungen, Talente gezielt zu fördern und sie Schritt für Schritt an den nationalen und internationalen Spitzenhandball heranzuführen. Besonders auf der Torwartposition zeigt sich diese Entwicklung eindrucksvoll.“
Immer wieder schaffen es Spieler aus dem THW-Nachwuchs, den Sprung in den Bundesligakader zu meistern und dort Verantwortung zu übernehmen.
„Namen wie Fynn Schröder, Philipp Saggau, Magnus Bierfreund und zuletzt Leon Nowottny stehen stellvertretend für diesen erfolgreichen Weg“, so „Pitti“ Petersen.
Ein entscheidender Faktor dabei ist die tägliche Arbeit im Training.
„Ein wesentlicher Baustein dieses Erfolgs ist die hervorragende Arbeit unseres Torwarttrainers Arne Johannsen, der mit großer Fachkompetenz, viel Engagement und einem klaren Blick für individuelle Entwicklung maßgeblichen Anteil an dieser positiven Entwicklung hat.“
Doch die Entwicklung endet nicht bei den aktuellen Leistungsträgern.
„Bereits jetzt stehen weitere ambitionierte junge Torhüter in den Startlöchern, die bereit sind, sich im Profibereich national und international zu messen“, erklärt Petersen und nennt mit Tobias Dengler, Markus Hanns und Tobias Leuchtl weitere vielversprechende Namen aus dem Juniorenbereich.
Gleichzeitig rücken nach Luca Schwormstede, Jarnes Faust, Henri Pabst, Linus Kutz, Johan Rohwer, usw. auch zahlreiche weitere Feldspieler immer näher an den Bundesligakader heran:
„Sie bringen Qualität, Mentalität und den Willen mit, sich auf höchstem Niveau zu behaupten. Genau diesen Weg werden wir konsequent weitergehen – mit Kontinuität, Überzeugung und klarer Identität.“
Das übergeordnete Ziel bleibt dabei unverändert:
„Eigene Talente zu entwickeln und ihnen die Chance zu geben, im Profibereich Fuß zu fassen – mit Leidenschaft, Begeisterung und dem Stolz, den Weg aus dem Nachwuchs bis in die Bundesliga zu gehen.“
Unser Nachwuchskoordinator Klaus-Dieter Petersen steht weiterhin für klare Werte:
Wer alleine arbeitet, addiert. Wer als Team arbeitet, multipliziert.
„Die bisherige sehr erfolgreiche Arbeit der THW Kiel Junioren in enger Kooperation mit der Gemeinschaftsschule Friedrichsort, dem Sportinternat Schilksee am Bundesstützpunkt Segeln, dem Nachwuchsleistungszentrum von Holstein Kiel in Kiel-Projensdorf sowie dem Olympiastützpunkt Hamburg/Schleswig-Holstein e. V. verdeutlicht eindrucksvoll, dass leistungsorientierte Nachwuchsförderung in Kiel bereits auf einem hohen und professionellen Niveau stattfindet. Diese gewachsenen Strukturen basieren auf Vertrauen, Verlässlichkeit und langfristiger Planungssicherheit.“
Mit Leons Zweitliga-Engagement beim TV Großwallstadt wird dieser Weg einmal mehr sichtbar:
Ausbildung in der Schule und im Sport mit Perspektive – ganz im Zebrastil. 🖤🤍



